Oben Orientierung, in der Mitte Arbeit, unten Auswertung: Diese Dreiteilung schafft Ordnung, ohne starr zu wirken. Oben platzierst du Zeitraum, Leitsatz und Termine. In der Mitte leben Aufgaben, Skizzen, kurze Notizen. Unten reservierst du Platz für Auswertung, Dankbarkeitsmoment oder Kennzahlen. Dieses einfache Raster deckt Planung, Ausführung und Reflexion in einem Blick ab. Du brauchst keine komplexen Linien – schon subtile Abstände reichen, um die Seite intuitiv lesbar zu machen.
Wenige, eindeutige Zeichen genügen: Punkt für Aufgabe, Kreis für Termin, Strich für Notiz, Stern für Fokus, Pfeil für Verschiebung, Häkchen für Erledigt. Entscheidend ist Konstanz, nicht Vielfalt. Wenn du seltener nachdenken musst, was ein Symbol bedeutet, entscheidest du schneller, wie du handelst. Ergänze maximal ein persönliches Zeichen, etwa ein kleines Quadrat für Lernzeit. Teste eine Woche lang und entferne alles, was du selten nutzt. Klarheit gewinnt immer gegen Spielerei.
Leerer Raum ist kein verschwendeter Platz, sondern ein taktischer Puffer. Er schützt Fokusbereiche, trennt Kategorien und verhindert, dass Aufgaben visuell um Aufmerksamkeit kämpfen. Ein schmaler Rand kann Selbstgespräche, Mikro-Reflexionen oder winzige Pfeile zur Neuordnung aufnehmen. Gerade auf einer einzigen Seite ist Luft wichtig, sonst wirkt alles laut. Wer Weißraum bewusst setzt, plant freundlicher und liest später entspannter. Es ist erstaunlich, wie viel Ruhe wenige Millimeter Abstand bringen, besonders an vollen Tagen.
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